„Mystic“
Fortsetzung

In einer für ihn typischen, von allem Überflüssigem befreiten,
aufs Wesentliche verknappten  fotografischen Handschrift
erschafft
Frank Buchna Bilder von einer kargen Schönheit, die keiner
Anmerkungen bedürfen. Es sind Bilder, die sich selbst erklären und nicht
in den Schablonen jahreszeitlicher Kalenderfotografie erstarren.

„Meine Bilder sind klüger als ich“. Mit diesen Worten verbat sich
Gerhard Richter einmal jeden Kommentar zu seiner Arbeitsweise und
stellte damit die Intuition über den Verstand. Mit dem Wissen um
die Einsamkeit seiner Landschaften und der (für den Augenblick) in ihr
abwesenden Menschen setzt Frank Buchna beim Betrachter einen Prozess
in Gang, der dem Begreifen als erster Moment des Erkennens sehr
nahe kommt
.

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Text: Dorothée Bönsch-Hochgürtel M.A.